Nachhaltigkeit und ESG im Anlagenbau
Ökologische und soziale Kriterien prägen Ausschreibungen für Prozess- und Energieanlagen zunehmend. Projekteinkauf sorgt dafür, dass Klimaziele, Menschenrechtsanforderungen und Compliance-Vorgaben in globalen Lieferketten umgesetzt und dokumentiert werden.
- ESG-Anforderungen verankern: Nachhaltigkeitskriterien, CO2-Grenzwerte, Circular-Economy-Ansätze und Sozialstandards in Pflichtenheften, Spezifikationen und Verträgen fixieren.
- Lieferantenbewertung erweitern: ESG-Selbstauskünfte, Site-Audits, Zertifikate (z. B. ISO 14001, ISO 45001) sowie Klimarisiken in Scorings integrieren.
- Transparenz schaffen: Kennzahlen wie CO2-Footprint, Anteil recycelter Werkstoffe oder Energieeffizienz der Anlagen tracken und in Projektstatusberichten verankern.
- Zusammenarbeit stärken: Lieferanten bei Dekarbonisierung, modularen Retrofit-Konzepten oder Compliance-Schulungen unterstützen und Innovationspartnerschaften aufbauen.